Konzertexamen 1989 · Melanchthon-Kirche Düsseldorf

Jehan Alain

Trois Danses & Le Jardin suspendu

1911–1940 · Lutz Pfingsten, Orgel

Mystische Klangwelten und rhythmische Ekstase – aufgenommen beim Konzertexamen 1989 in der Melanchthon-Kirche Düsseldorf.

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Vollständige Playlist auf SoundCloud · Tracks 13–16

Über die Werke

Zwischen Stille und Ekstase

Die französische Orgelmusik des 20. Jahrhunderts findet in den Werken von Jehan Alain (1911–1940) einen ihrer faszinierendsten Höhepunkte. Alains einzigartige harmonische Sprache verbindet Einflüsse außereuropäischer Musik mit der französischen Orgelschule zu einem unverwechselbaren Klangkosmos.

Le Jardin suspendu

„Le Jardin suspendu“ (Der hängende Garten) ist ein Werk von zarter, schwebender Schönheit. Es entführt den Zuhörer in eine fast unwirkliche, meditative Atmosphäre – ein Klangraum, der zwischen Erde und Himmel zu schweben scheint.

Trois Danses

Im starken Kontrast dazu stehen die „Trois Danses“ – geprägt von treibenden Rhythmen, intensiven emotionalen Ausbrüchen und einer tiefen existentiellen Dramatik. Die drei Sätze Joies (Freuden), Deuils (Trauer) und Luttes (Kämpfe) bilden einen emotionalen Bogen, der auf der Orgel zu einem physisch spürbaren Erlebnis wird.

Trackliste

13Le Jardin suspendu
14Trois Danses I – Joies
15Trois Danses II – Deuils
16Trois Danses III – Luttes

Über den Komponisten

Jehan Alain (1911–1940) war ein französischer Organist und Komponist. Sein kurzes Leben endete im Zweiten Weltkrieg. Sein Werk, geprägt von einer unverwechselbaren Klangsprache, zählt zu den bedeutendsten Beiträgen zur Orgelliteratur des 20. Jahrhunderts.

Aufnahme
Konzertexamen 1989 · Melanchthon-Kirche Düsseldorf
Orgel: Lutz Pfingsten  ·  Tontechnik: Stephan Binder (@etienneberlin)

Alle Aufnahmen des Konzertexamens – Bach, Alain und Duruflé – finden Sie auf SoundCloud sowie in meinem Bio-Link.